Die Lagerregeln


Wecken: um 8.30 Uhr. Jede Gruppe deckt den eigenen Tisch.

Um 9.00 Uhr versammeln wir uns in der Lagermitte und hören leise zu, was uns der Appellleiter zu erzählen hat. Nach dem Morgengebet und ersten Informationen über den beginnenden Tag gibt es Frühstück. Jede Gruppe hat die Sachen seiner Gruppe an der Essensausgabe abzuholen und auf den eigenen Tisch zu verteilen. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Mahlzeiten. Nach dem Essen ist das Abräumen und Spülen schnell und ohne Geschrei und ohne Wasserschlachten zu erledigen. Der Betreuer/die Betreuerin ist grundsätzlich mit dabei.

Am Kiosk und an der Lagerbank ist geordnetes Schlangestehen angesagt. Auch hier gilt die Devise: Wenn wir uns alle an die Regeln halten, geht's schneller. Trampolinspringer müssen wissen: grundsätzlich darf man nur allein auf das Sprungtuch. Die Sprungzeit von 3 Minuten soll eingehalten werden, damit die Schlange nicht bis ins Dorf reicht. Es ist nicht erlaubt, sich auf den Rand des Trampolins zu setzen oder mit Schuhen zu springen. Es müssen Socken zum Springen getragen werden. Brillenträger müssen ihre Brille ausziehen.

Aufenthalt in den Schlafzelten: Es ist strengstens verboten, sich in anderen Schlafzelten aufzuhalten. Selbst wenn man eingeladen wird, ist dies immer noch nicht gestattet. Es kommt leider immer wieder vor, dass irgendwelche Sachen auf scheinbar mysteriöse Weise verschwinden. Um nicht in Verdacht zu geraten, ein Gauner zu sein, ist diese Regel zwingend zu befolgen. Jungen dürfen das Mädchenrevier nicht betreten, ebenso haben Mädchen keinen Zutritt zum Jungenbereich. Die Feldbetten müssen in den Zelten bleiben und sind keine Sofas, wo man sich mit mehreren Leuten drauf rumlümmeln darf.

Um 22.00 Uhr ist Platzruhe. Man muss nicht unbedingt schon im Bett liegen, sondern man hat, sofern man sich auf dem Lagerplatz befindet, leise zu sein. Es ist kein Problem, noch ein paar Gesellschaftsspiele zu spielen, noch einen Happen zu essen, gemütlich in einer Ecke zu sitzen und noch ein wenig zu quatschen. Alles ist möglich, sofern man dabei leise ist.

Nachtruhe ist um 23.00 Uhr. Geht vorher auf die Toilette und putzt euch vorher die Zähne. Um 22.45 Uhr hat jeder unaufgefordert im Zelt zu sein um mit seinem Leiter und der Gruppe den Tag zu besprechen.

Die Sanitäranlagen: Die Toilette ist kein Versammlungsort! Nach der Benutzung sind diese wieder sauber zu verlassen. Die Duschen und Toiletten dürfen nicht barfuss begangen werden.

Falls ihr Wäsche gewaschen habt: Nasse Kleidungsstücke nicht auf die Zelte legen. Nur die von den Leitern gespannten Leinen sind zu benutzen. Trockene Sachen spätestens nach dem Abendessen wieder abhängen. Müll hat in den Zelten und auf dem Platz nichts zu suchen. Die Mülleimer, müssen täglich geleert werden.


Im Dorf und außerhalb unseres Zeltplatzes ist das Tragen von korrekter Kleidung Pflicht. Man sieht es überhaupt nicht gerne, wenn wir zum Beispiel den Wochenmarkt in St. Martin nur in Badekleidung besuchen. Wenn man etwas kauft, soll man sich in jedem Fall eine Tüte oder einen Kassenbon geben lassen. Wer bei einem Diebstahl egal ob im Lager oder außerhalb ertappt wird, muss damit rechen nach Hause geschickt zu werden, Gleiches gilt für Drogenmissbrauch!


Im Zeltlager und auf den Touren gilt ein striktes Alkohol und Zigarettenverbot. Wer der Meinung ist, die hier aufgestellten Regeln wären nicht das Richtige für einen Urlaub, sollte sich frühzeitig wieder abmelden. Wer im Zeltlager meint, das Reglement hat in einem oder mehreren Punkten für den Betreffenden keine Gültigkeit, muss damit rechnen, nach Hause geschickt zu werden. Wenn alle sich an das Reglement halten, sind wir ganz sicher, dass wir gemeinsam einen schönen und erholsamen Urlaub genießen werden.

   
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