Samstag, 06 Januar 2018 11:34

Monetär schlecht aufgestellt? Wir helfen weiter!

Es passiert immer wieder: Die Firma macht pleite, der Arbeitsplatz ist futsch - und nach der Arbeitslosigkeit gibt es nur noch Arbeitslosengeld II...

Der Mann ist abgehauen und nun steht man da mit vier Heranwachsenden...

Das möchte so keiner erleben, aber es kommt immer wieder vor. Kinder aus diesen Familien möchten natürlich auch nicht die ganzen sechseinhalb Wochen der Sommerferien im tristen Leverkusen verbringen. Falls sie Bezieher von Leistungen des JobCenters sind oder nur ein geringfügiges Einkommen haben, können wir ihnen helfen, ihre Kinder mit uns in die Ferien nach Südfrankreich fahren zu lassen.

Rufen sie uns unter 01632443662 einfach an und wir vereinbaren einen Termin. Bei uns bekommen sie einen entsprechenden Antrag, der dann zum Beispiel dem Jugendamt vorgelegt wird. Warten sie nicht zu lange, denn die verfügbaren Geldtöpfe sind schnell leer - und wir haben auch nur eine begrenzte Zahl an Teilnehmerplätzen.

Viele freie Plätze haben wir allerdings für ehrenamtliche Mitarbeiter. In beiden Ferienhälften suchen wir hauptsächlich Betreuer, Küchenpersonal und Reinigungskräfte. In der ersten Ferienhälfte ist der Job in der zeltlagereigenen Backstube noch nicht vergeben. Nur Mut! Während einer Wochenendschulung werden alle Teamer bestens auf ihren Einsatz im sonnigen Süden vorbereitet. Egal ob Bäcker, Hausmeister oder Dolmetscher - alle Teamer lernen etwas über die Sozialisationsphasen der Heranwachsenden, die verschiedenen Leitungsstile, das Konliktmanagement, die Aufsichtspflicht und über wichtige Gesetze. Viele Fallbeispiele werden diskutiert und das Leben im Zeltlager anschaulich dargestellt. Nach den Schulungswochenenden waren die Teamer immer so begeistert, dass sie am liebsten direkt losgefahren wären, um die Provence zu erleben mit all ihren Geheimnissen. Für den Einsatz in Südfrankreich als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Jugendhilfe, ist es nach dem Sonderurlaubsgesetz NRW möglich, bis zu acht freie Tage zusätzlich zu bekommen.

Aus Frankreich gibt es kaum Neues zu berichten. Die traumhafte Straße entlang der Ardecheschlucht mit ihren vielen Aussichtspunkten ist aufgrund einer Sanierung bis Anfang März gesperrt, und zwar die vollen achtunddreißig Kilometer von St. Martin d'Ardèche bis Vallon Pont d'Arc. Die seit Juni anhaltende Trockenheit macht den Provencalen immer noch schwer zu schaffen. Es besteht weiterhin die Alarmstufe 2. Die Wetterfrösche haben für Mitte Januar Regen angekündigt, wie schon so oft - und dann blieb es trocken. Etliche Häuser in den alten Dörfern haben schon schwere Schäden weil der Untergrund nachgibt. Die Ardèche hat seit Monaten Niedrigwasser. Der Pegel liegt mittlerweile 40 Zentimeter unter der Nullmarke...

Letzte Änderung am Samstag, 06 Januar 2018 19:58
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