Sonntag, 13 August 2017 16:03

Samstag, 12.08.2017

Die Nacht vom 11. auf den 12. August hat uns ordentlich frieren lassen. Bei Temperaturen von 13 Grad holten wir unser maximales Winterset heraus, um der Kälte während der Nacht zu trotzen. Am Ende hat et aber noch ens joot jejangen. Unbeschadet konnten alle Kinder am Samstagmorgen am Morgenappell teilnehmen. Na ja fast, Luis aus Gruppe Marcel hatte einen kleinen Knockout und fiel einfach um. Da Sandy, unsere Krankenschwester über Nacht am Meer übernachtet hatte, beschlossen wir, den jungen Mann im Express ins Krankenhaus zu fahren. Er wurde durchgecheckt, und nach intravenöser Glucosezufuhr und diversem flüssigem und festem Zuckerzeugs kehrten schon im Krankenhaus die Lebensgeister zurück.

Schlussendlich konnten wir ihn wohlbehalten wieder mit ins Lager nehmen. Es war also nichts Bedenkliches. Aber Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste, daher per Express ins Krankenhaus. Ich will mich nicht rausreden, aber deshalb bin ich auch mit dem Hergang des 12.08. etwas später dran, als geplant. Es sei mir verziehen, hoffe ich...

Da die Meteorologen für die Wasserwanderung kühle Temperaturen vorausgesagt haben, disponierte die Lagerleitung die Touren des 12.08. kurzfristig um, daher kam es anders, als eigentlich geplant. Der Samstag ist großer Markttag. Im benachbarten Pont st. Esprit findet an diesem Tag ein großer provencalischer Markt statt. Hier kann man von Ramsch über Haute Couture Kleidung (;-)) und echten provencalischen Köstlichkeiten das Käuferherz glücklich machen. Es gab die Möglichkeit mit dem Drahtesel dort hin zu fahren oder den Hinweg mit den Bussen anzutreten und den Rückweg per Pedes. Die erworbenen Kleinigkeiten wurden von einem Transportfahrzeug mit zum Lager zurückgenommen, so dass die Kinder ohne Ballaststoffe ;-) den Weg zurück antreten konnten.

Den Drahtesel benutzten Gruppe Dominik und Guppe Vu. Ich muss nicht erwähnen, dass natürlich auch der allseits beliebte Intermarché auf dem Programm stand. Am Nachmittag stand chillen auf dem Plan. Dominiks Jungs arbeiteten noch mal an der Ordnung im Zelt.

Die one-way-per-pedes-possibility nutzten Gruppe Marion, Gruppe Michèle und Gruppe Daniel. Gruppe Daniel erarbeitete einen anderen Rückweg. Sie wanderten über St. Just und wurden mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.

Folgende Leiter gönnten ihren Gruppen heute einen Chilltag: Tobi, er berichtete, dass die Jungs aber auch auch an der Ordnung ihrer Zelte etwas gearbeitet hatten. Auch Maik's Jungs übten sich im aufräumen der Zelte. Marcos Truppe verbrachte den Tag am Strand. Am Freitag Abend hatten sie den Nachtmarkt bevölkert, erzählte Marco mir, der seine Truppe am Freitag an einen anderen Leiter übergeben hatte, da er an der 2-Tages-Kanutour teilgenommen hatte. Ja...die Kanutour muss ein echter Erfolg gewesen sein: Teilgenommen haben die Gruppenleiter Axel, Marco, Kioskfrau Anna, Helferin Mia, Fahrerin Jessi begleitet von Marcos Jungs Tim, Justin St., Janek K. und Leo, Max M. aus Gruppe Tobi war auch mit dabei. Gruppenleiterin Tine wurde begleitet von Amanda, Lena M., Celina K., Ben G. war auch mit dabei. Ich hörte, dass Max eine wilde Ziege zähmen wollte, hierbei ist ein lustiges Video entstanden, aus dem hervorging, dass ein Hechtsprung ins Wasser die Unzähmbarkeit der Ziege deutlich machte. Alle waren von der Tour schwer begeistert. Auch die Nacht unter freiem Himmel im Canyon bereitete kaum Probleme. Es war dort viel wärmer als bei uns. Gut...ich hörte den ein oder anderen älteren Leiter über Rücken stöhnen, aber das bringt das Alter so mit sich. Den Kindern macht das gar nichts.  Auf dem Rückweg machten die Kanuten am Bärenstrand eine anständige Schwimmpause. Marco und Tine kenterten, blieben aber unversehrt. Bonzo sagte, der "Schwarze Zahn" habe schon so manchen kentern lassen. Gruppenleiter Axel lobte die Top Organisation, an der alle mitgearbeitet haben. Man muss dazu sagen, dass ALLES aber wirklich ALLES in den Kanus mitgenommen werden muss. Die Utensilien und das Essen werden in wasserdichten Tonnen verstaut, so dass trockene Wäsche und leckeres Essen garantiert werden konnten.

Fahrer Frank kam heute am Nachmittag gut gelaunt von seiner Mittelmeer-Fahrradtour zurück. Er berichtete, dass die Kinder top diszipliniert waren. Mit Pizza zum Abendbrot und Top Wetter war die ganze Tour eine runde Geschichte.

Gruppe Laura machte heute den 3-Punkte-Lauf. Sie brauchten 2:37 h um alle Fragen zu erarbeiten. Vormittags beschäftigte sich die Gruppe mit Sitterdienst für den Lagerhund Beppo. Sehr süß von der Gruppe, denn Beppo, der mir und Helferin Mia gehört, darf ja schließlich nicht mit ins Krankenhaus. Der kleine Terrorterrier ist sehr beliebt bei den Kindern. Momentan lässt er zwar etwas den knallharten hombre raushängen. Aber das liegt daran, dass Ralf seine Ehefrau Rita, die in der Küche tätig ist mit dem riesengroßen Rottweiler-Doggenmix Milo besuchen gekommen ist. Und da Emma, die Franzosenhündin jetzt bei Raphael, dem Küchenchef, wohnt, gerade läufig ist, stört sich Beppo am Nebenbuhler Milo. :-D

Die kleinen girls von Christine versuchten sich heute im Kletterpark. Die kleine Katharina und Hernalina haben es bis Station 10 geschafft. Katharina testete die 11, aber scheiterte. Aber bis Station 10 ist schon eine echte Leistung. Wie genau diese Station aussieht, fragt bitte eure Kinder, denn mir wird es schon bei dem Wort Höhe speiübel. ;-/

Gruppe Dennis genoss Eis während intensiver Gespräche in Aiguèze, später stand noch playa auf dem Programm.

Gruppe Gerd übte sich im Küchendienst.

Zum Abendbrot bescherte man uns Hähnchenschenkel, Krautsalat und Kartoffelecken. 

Ach, und das Wetter ist wieder auf dem Weg der Besserung. Heute war es wieder durchaus strandtauglich, die Temperaturen sind wieder auf dem Weg zur 30 Grad Marke.

Als gestern die Dämmerung einbrach, fand unsere Kinonacht statt. Die Kinder schauten unter freiem Himmel zwei Filme.

Ich kann schon etwas vom 13.08. berichten: die Messe, untermalt von Live Musik von Lana and Friends ist top gelaufen, das große Esszelt war hübsch dekoriert und die Kinder sangen eifrig mit. Gerade findet das Bouleturnier statt. Hier nehmen auch ein paar unserer Besucher teil: Dodger, nebst Ehefrau Dagmar, Engelchen plus Ehefrau und Aldi. Ich sah auch Pierre Dumas, ortsansässiger Winzer im Ruhestand, der die Eisenkugel schwingt.

Soooo...ich geh jetzt mal die Lage checken...Als Paparazza des Lagers muss man ja schließlich auf dem Laufenden sein...

 

Letzte Änderung am Sonntag, 13 August 2017 16:56
   
© Jugendförderung St.Antonius Leverkusen e.V .