Wie vor über 100 Jahren der Höhlenforscher E. A. Martel und später Jacques Yves Cousteau wollen wir in die dunklen Grotten und Schächte des Ardèchetals hinabsteigen. Klar, dass wir dieses besondere Abenteuer nur mit perfekter Ausrüstung bestehen können. Festes Schuhwerk und eine Taschenlampe gehören in jedem Fall dazu. Wer leicht friert, sollte auch einen dünnen Pulli oder eine Jacke im Gepäck haben. Die Temperatur in den Höhlen, die wir begehen, beträgt ca. 14 Grad Celsius, egal ob Sommer oder Winter. Die Schreckhaften mögen bitte nicht allzu laut schreien, wenn die Fledermäuse, und die gibt's wirklich reichlich, einem nur so um die Ohren flattern. Auch werden wir "Krabbeltiere" entdecken, die nur in der totalen Dunkelheit leben.
Wie bei allen anderen nicht so einfachen Touren muss unbedingt auf die Tourenleiter gehört werden, denn nur diese kennen sich wirklich in den Höhlen aus. Klar ist auch, dass man nur hintereinander gehen darf, und das auch nur mit einem Sicherheitsabstand von einem Meter. Manche Grotten sind noch "aktiv", das heißt, das von Stalagtiten (an der Höhlendecke hängende Tropfsteine), immer noch Wasser tropft und der Boden manchmal sehr rutschig sein kann. So schön die Tropfsteine auch aussehen, lasst sie hängen, brecht sie auf keinen Fall ab. Nachfolgende "Entdecker" werden es euch danken.

   
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