Diese eineinhalb Tage dauernde Wanderung führt uns durch das Naturschutzgebiet der Ardèche. Breite Wege, die von der Feuerwehr zur Brandbekämpfung angelegt wurden, können mit festen und stabilen Turnschuhen begangen werden. Rechts und links liegt die Garrigue, der undurchdringliche Buschwald der Provence, der hauptsächlich aus Krüppeleichen und Buchsbaum besteht.


Start ist um 16.00 Uhr am Kunkel-Platz vor der Küche. Die Strecke des ersten Tages ist nur etwa 7 Kilometer lang, sodass wir bei gemütlicher Gangart mit ausreichenden Pausen gegen 19.30 Uhr am Forsthaus eintreffen. Das Abendessen und das Frühstück werden an der Hütte eingenommen. Ein VW-Bus, der von euch vor Beginn der Tour mit Nahrungsmitteln, Kleidung, Schlafsäcken und anderen Ausrüstungsgegenständen gepackt worden ist, wird ungefähr zeitgleich mit euch an der Hütte eintreffen.


Nach dem Entladen des Fahrzeugs wird euch der Wanderleiter oder euer Betreuer über die Gegebenheiten und Gefahren am Forsthaus aufklären. Es ist unter anderem natürlich sinnvoll zu erfahren, wo man seine Notdurft verrichten kann und wie man sie entsorgt. Das Forsthaus verfügt über keinerlei sanitäre Einrichtungen. Nicht einmal fließendes Wasser gibt es dort. Man hat nur ein Dach über dem Kopf. Das ist alles.
Wir werden auch nur dann im Haus schlafen, wenn es regnen sollte. Ansonsten werden wir unser Nachtlager auf einer angrenzenden Lichtung unter dem Sternenhimmel aufschlagen.


Am nächsten Morgen wird ein reichhaltiges Frühstück eingenommen, der Platz wieder aufgeräumt, alles wieder im VW-Bus verstaut und die Wasserflaschen gefüllt. Dann kann es losgehen. Vorher solltet ihr aber noch mal eure Ausrüstung überprüft haben. Eineinhalb Stunden Fußweg bis in die Schlucht liegen vor uns. Das Abenteuer kann beginnen. Es ist ganz wichtig, dass wir uns an die Anweisungen der Wanderleiter und Betreuer halten. Man darf nur hintereinander mit ausreichendem Sicherheitsabstand gehen. Teilweise müssen steile Felswände durchklettert werden, die 15 Meter über der Wasseroberfläche liegen. Auch werden wir ein kurzes Höhlensystem begehen. Ohne Taschenlampe kann man sich in der absoluten Finsternis nur langsam tastend fortbewegen. Auch bei dieser Tour empfiehlt es sich, bei "Camping le Grotte" die große Pause einzulegen. Es kommt nicht selten vor, dass ihr an dem Sandstrand dort noch viele andere Zeltlagerteilnehmer treffen werdet. Die Kanuten und die Wanderer der Kräuter-Tour werden ebenfalls diesen schönen Ort für ihre letzte Pause wählen. Gegen 17.00 Uhr sollte man von hier aus zurück ins Zeltlager aufbrechen. Nur noch eineinhalb Stunden dauert das Abenteuer, dann ist es geschafft.

   
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